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Die richtige Wallet für Kryptowährungen

Eine Wallet ist der Beginn für die Nutzung einer Kryptowährung. Denn erst durch sie kann man Transaktionen tätigen.

Es gibt zahlreiche Wallets für Kryptowährungen, in denen Du deine Coins verwahren kannst. Doch nicht alle sind sicher und somit viele leichte Beute für gezielte Angriffe. Der folgende Ratgeber soll dir dabei helfen, die für dich passende Wallet zu finden.

Mit Kryptowährungen bezahlen

Funktionsweise von Wallets für Kryptowährungen

Eine Wallet besteht immer aus einem Adresspaar:

  • ein öffentlicher Key, den man weitergibt, um Zahlungen zu erhalten
  • einen privaten Key, der zu dieser Adresse gehört und benötigt wird, um Coins von der öffentlichen Adresse weiter zu transferieren

Mittlerweile gibt es auch komplexere Wallets, die beispielsweise aus einem 24-Wörter-Wiederherstellungsschlüssel sehr viele verschiedene öffentliche Keys generieren. So kann trotz eines einzigen privaten Schlüssels eine große Anzahl an öffentlichen Adressen genutzt werden.

Besitzt Du also den privaten Key bedeutet dies im Wesentlichen, dass Du Besitzer von der Kryptowährung bist, die die Adresse hält. Eine Wallet übernimmt in der Regel die Generierung dieser Schlüsselpaare. Dadurch sollte man seine Wallet mit Bedacht wählen und den Schutz der privaten Schlüssel wichtig nehmen.

Verschiedene Arten von Wallets

Prinzipiell unterscheidet man zwei Arten von Wallets für Krytowährungen: Hot Wallets und Cold Wallets.

Hot Wallets

Dabei sind Hot Wallets all jene Wallets, die mit dem Internet Internet verbunden sind oder auf einem Gerät laufen, welches Internet Zugang hat. Dazu zählen also beispielsweise folgende Wallets:

  • Software Wallets wie Electrum
  • Wallet Apps für Dein Smartphone wie GreenBits
  • Online Wallets wie MyEtherWallet oder blockchain.info
  • Börsen, die Kryptowährungen für Dich aufbewahren, beispielsweise bitstamp oder coinbase

Diese Wallets stellen ein hohes Risiko für deine Coins dar. Das liegt daran, dass Du entweder gar nicht selber im Besitz der privaten Keys bist oder diese in die Hände von Hackern gelangen könnten, die über die Internetverbindung eine Sicherheitslücke ausnutzen.

Große Mengen an Kryptowährungen sollte man also niemals in Hot Wallets verwahren, dies wäre ein fundamentales Sicherheitsrisiko. Viel eher sollte man Hot Wallets als Geldbörse betrachten, in denen man in der Regel maximal wenige hundert Euro aufbewahrt.

Cold Wallets

Auf der anderen Seite gibt es noch die Cold Wallets. Diese sind das Gegenteil der Hot Wallet, da bei dieser Form der Aufbewahrung die privaten Keys offline gehalten werden und ohne Internetverbindung generiert wurden.

Dadurch kann man sich im Optimalfall sicher sein, dass keiner außer man selbst den privaten Key kennt und somit im Besitz seiner Kryptowährungen ist.

Beispiele für Cold Wallets sind:

  • Paper Wallets, bei denen ein Adresspaar auf ein Stück Papier geschrieben oder gedruckt wird. Dabei sollte die Generierung der Adresse auf einem Offline Gerät, welches frei von Schadsoftware ist, generiert werden.
  • Cryptosteel, welches sowohl private Keys als auch ganze Wiederherstellungsschlüssel sicher in Metall „speichern“ kann.
  • Hardware Wallets

Für größere Mengen an Kryptowährungen sollte immer eine Cold Wallet die erste Wahl sein.

Wer hier aber regelmäßig Transaktionen tätigen möchte, stößt mit einer Paper Wallet schnell an seine Grenzen. Denn wurde der private Key einmal genutzt um eine Transaktion zu tätigen, muss man davon ausgehen, dass dieser bereits durch einen Keylogger oder andere Malware in die Hände von einem Fremden gelangt ist.

Die beste Wallet für Kryptowährungen ist also im Moment eine Hardware Wallet.

Auf dieser Seite findest Du alle Informationen und Hinweise zu aktuellen Hardware Wallets. Stöbere einfach in den Testberichten und lese dir weitere Ratgeber durch.

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